„Sorgen-Manni“ wird nun schon bald 2 Jahre alt Er ist trotz seiner Einschränkungen ein sehr lebensfroher und umgänglicher Neufundländerrüde. Er hat wohl die Pubertät ausgelassen und uns noch nie in Frage gestellt.
Anfang April bekam er nach eingehender Untersuchung Goldakupunktur und zwar an 15 Punkten. Wir haben den Eindruck, dass er nun viel elastischer beim Laufen ist.
Ärztin vermutet, dass er als Welpe wohl einen Tritt abbekommen hat, was die Entwicklung der rechten Schulter beeinträchtigt hat. Wir haben sehr viel Wert auf Physio und Muskelaufbau gelegt, so dass er trotz der Behinderung gerne mit uns unterwegs ist.
Die Nachuntersuchung hat ergeben, dass die Akupunkturpunkte angeschlagen haben und sich die erhoffte Wirkung eingestellt hat.
Vielen Dank an Silke Reuter für den Tipp und Vermittlung an die VetPraxis für Kleintiere in Biebergemünd. Dort ist Frau Dr. Margit Rogalla tätig, eine Spezialistin im Bereich Akupunktur und der orthopädischen Schmerztherapie, die langjährige Erfahrungen im Bereich Akupunktur/Goldakupunktur vorweisen kann. Hier gibt es weitere Infos!
Am letzten Samstag konnten wir mit unserem Rüden Manni nach einem dreiviertel Jahr Pause endlich wieder mal auf den Hundeplatz.
Manni hat zwischenzeitlich drei Operationen überstanden und musste in dieser Zeit geschont werden. Keine Gassirunden, keine Leinenführigkeit und ein Rüde im besten Alter mit einem Jahr das erste Mal mit anderen Hunden außerhalb unseres Rudels auf einem Hundeplatz.
Wir waren sehr gespannt, wie er sich benimmt. Und siehe da: Etwas ungeübt und manchmal ratlos, was Frauchen gerade von ihm will. Aber absolut händelbar und entspannt meisterte er alle Aufgaben. Nachdem wir uns dann am selbstgebackenen Kuchen gestärkt hatten, machten wir uns doch etwas stolz auf den Heimweg.
Die Bärenfelsbande im Jahre 2024. Neufundländer Manni und Leni mögen sich schon vom Welpenalter an. Allerdings wird der kleine Mann zwischenzeitlich immer selbstbewusster und lässt sich nicht mehr alles so einfach gefallen.
Diese Woche hat Manni wieder einiges erlebt. Am Sonntag ging es zum Mittagessen aufs Altstadtfest in die Römerstraße. Hier stürmten viele neue Eindrücke auf den kleinen Bären ein. Am Mittwoch kam Igris wieder zurück und wurde bei Tochter Lisa aufgenommen. Am Abend ging es dann in den Offenstall und Manni konnte mit seinem Wurfgeschwisterchen, sowie den Neufi-Rüden Anton, sowie mit Aussie Theo und der Hütehündin Tara spielen.
Auch ein Besuch von Opa und Oma stand auf dem Programm. In deren schönen Garten kann ein kleiner Neufi-Bär so einiges interessantes entdecken.
Am Samstag ging es natürlich wieder zur Welpenspielstunde zum Hundesportverein Hösbach. Und siehe da: Manni war kaum wiederzuerkennen. Er spielte mit den anderen Welpen und auch beim Abruftraining kam etwas Dynamik auf.
In der 14. Lebenswoche lernte das kleine Neufi-Bärchen wieder einige aufregende Dinge: Am Sonntag ging es zum Mittagessen ins Waldhaus Obernburg. So viele Kinder auf dem Spielplatz! Ganz cool entspannte er unter dem Biertisch, während Herrchen und Frauchen sich eine Waldhausplatte schmecken ließen.
Dann ging es natürlich gegen Abend wieder an den Main.
Zum Wochenabschluss ging es am Samstag wieder zur Welpenspielstunde zum HSV Hösbach. Diesmal nahm Manni Kontakt zu den anderen Welpen auf und beteiligte sich am Freispiel. Alle Übungen meisterte er vorbildlich. Beim Abruftraining fehlt wohl noch etwas Begeisterung. Aber schlussendlich kam er doch nach einem kleinen Umweg bei Frauchen an!
Manni nutzt jede Gelegenheit, mit Leni zu spielen. Und wenn er nur eine Tüte findet, mit der man ein schönes Zerrspiel veranstalten kann.
Dann geht es mit Herrchen ganz alleine an den Main. Manni hatte sich im Welpengarten nicht gerade als Wasserratte hervorgetan. Dennoch ist er neugierig ins Wasser gegangen und hat sich im Main mal so richtig abgekühlt.
Mit Leni kann er auch so richtig kabbeln. In den Mainanlagen trifft Manni auf die Kanada-Gänse. Da ist man lieber mal ruhig und beobachtet aus der Ferne.
So, an die Nabelbruch-OP erinnern nur noch die Bilder mit den Boddies. Mit seiner charmanten Art schmeichelt sich Manni auch bei unseren Seniorinnen Bärbel und Bär-Rosi ein. Natürlich darf er auch Oma und Opa besuchen und streift durch deren schönen Garten. Daheim treibt es ihn immer wieder in die Wurfkuhle. Da kann man herrlich graben.
Zu guter letzt geht es zur Welpenstunde zum Hundesportverein in Hösbach. Genau wie seine Mama Frieda schaut er sich erstmal alles an und beteiligt sich nicht bei den Spielchen. Beim Abruftraining kommt erschwerend hinzu, dass sich Manni auch bei Trainerin Katja sehr wohl fühlt. Wieso soll er dann zu Frauchen? Wir arbeiten an der Sache!
Zwischenzeitlich sind alle Welpen ausgezogen. Manni, unser ehemaliges Sorgenkind mit gelämten Vorderbein bleibt bei uns. Mit Hilfe von Physio und besonderen Zuwendung hat sich das kleine Bärchen ins Leben gekämpft. In diesem kleinen Video erobert sich Manni eine neue Welt.
Endlich im Rudel dabei, ohne Welpenabgrenzung erkundet er das Wohnzimmer und den Garten. Sehr interessant ist natürlich die von Mama Frieda gegrabene Wurfkuhle. Ein richtiger Abenteuerspielplatz für den Welpen.
Dann geht es mit in den Offenstall. Hier kann man vieles Erkunden. Gemeinsam mit den erwachsenen Bären werden erstmal die ausgetreuten Leckerlies aufgesammelt.
Ach ja: Die kleine Nabelbruch-OP ist auch gut verlaufen. Damit niemand die Naht aufleckt, musste das Bärchen einen Body tragen. War aber auch kein Problem für Manni.