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Elfriede, der kleine Frechdachs

Dem vier Monate alten Neufundländer-Mädel Elfriede vom Bärenfels ist es langweilig. Aber Mama Bär-Rosi läßt sich nicht so leicht aus der Ruhe bringen. Und wenn Zeit zum Ausruhen ist, kann auch der kleine Frechdachs nichts ausrichten.

Aber wehe, wenn Tante Bärbel hinzukommt. Die muss dann immer lautstark bellen, wenn sich Mama und Tochter miteinander beschäftigen.

Elfriede auf dem Hundeplatz

Natürlich gehen wir mit Elfriede regelmäßig auf den Hundeplatz. Schließlich muss die Kleine auch mal ohne den Rest unseres Neufi-Rudels mit Frauchen und Herrchen unterwegs sein.

Ganz ohne Mama Rosi, Tante Bärbel oder Rudelchef Alfred fühlte sich Elfriede zunächst im Welpengehege nicht ganz so wohl. Sie wurde in der ersten Stunde gleich mal von einem Malamute-Welpen heftig untergebuttert weshalb ihr das Welpengatter nicht so sehr zusagte. Aber langsam wird es besser. Heute erste Kontaktaufnahme mit einem Schäferhundwelpen und sie spielte dann doch mit ihm.

Bällebad, Tunnel, Steg usw. ist für das Neufundländermädchen kein Problem. Schließlich hat sie das zusammen mit ihren sieben Wurfgeschwistern in der Prägephase bei uns kennengelernt.

Leinenführigkeit, Sitz und Platz wird nun intensiv geübt. Ihre Gassirunde außerhalb des Hundeplatzes macht sie schon sehr vorbildlich.

Elfriedes erste Ausstellung

Am Sonntag, 24.03.2019 war für unsere 13 Wochen alte Elfriede ein recht aufregendes Ereignis angesagt: Mit der ERZ-Deutschlandsiegerschau besuchte sie ihre erste Ausstellung.

Aber unsere Elfried ist ganz cool in die Halle stolziert, schaute sich den ganzen Trubel an und verspürte gar nicht den Drang, zu jedem Hund hinzustürmen und alle begrüßen zu müssen, wie wir das von ihrer Mutter gewohnt sind.

Sehr froh waren wir, dass die Familie Köhl aus Gladenbach gleich zwei Hunde aus unserer Zucht gemeldet hatten: Emma vom Bärenfels startete in der Babyklasse mit Wurfgeschwisterchen Elfriede und Charlotte vom Bärenfels in der Junghundklasse.

Gleich zu Beginn des Richtens musste Frauchen Klein-Elfriede etwas rügen, da sie doch tatsächlich die Frechheit besaß, Richterin Hannelore Kühnl anzubellen. Sowas geht natürlich nur in der Babyklasse.

Auch Charlotte vom Bärenfels, genannt Lotte, machte eine gute Figur bei der Junghundklasse. Mit ein wenig Ausstellungserfahrung schlummer hier sicherlich Potential auf einen vorderen Platz.

Mit Anton startete ein vierter Bärenfels’ler. Dieser in Ehrenklasse B, nachdem er heuer neben dem Nationalen nun auch den Internationalen Championtitel verliehen bekam. Anton konnte hier dann auch den 1. Platz belegen. Die gestartenten Baby bekamen beide die Auszeichnung “vielversprechend”.

So konnten wir den Tag unter netten Neufundländerfreunden recht erfolgreich abschließen.


Die erste Woche mit Elfriede im Rudel


Elfriede ist jetzt eine Woche ohne Geschwisterchen bei uns und wir sind über die Entwicklung sehr begeistert. Unser Rüde Alfred vom Bärenfels hat ihr richtig Respekt eingetrichtert. Obwohl er sie schon einigemale richtig heftig Zusammengestaucht hat, wird er von der kleinen Neufundländerdame sichtlich angehimmelt.

Wir haben beobachtet, dass Alfred zwar unmissverständlich an seine Erziehungsaufgabe herangeht, Elfriede aber schon schreit, wenn er sie gar nicht berührt. So kann es weiter gehen.

Elfriede ist an allem interessiert und sehr menschenbezogen. Sie kann sich aber auch mal zu einem Nickerchen alleine in den Garten zurück ziehen.

Aber mit Mama Bär-Rosi kann man so richtig spielen:

Oder einfach mal mit der Mama ein bischen Schmusen:

Elfriedes erster Ausflug

Am Samstagnachmittag wurde der letzte Welpe abgeholt. Nur Elfriede vom Bärenfels, die wir ja als Nachwuchshündin behalten, ist vom E-Wurf übrig geblieben. Natürlich wird sie gleich in unser Rudel integriert.

Am Sonntag in aller herrgottsfrühe ging es zum ersten Mal mit an unseren Offenstall. Schließlich haben die Pferde auch Hunger und wollen betreut werden. Vorher noch eine kurze Runde an der Schleppleine und welch eine Überraschung: Elfriede marschiert mit, als hätte sie das schon immer so gemacht.

Ohne Anzeichen von Unsicherheit oder Angst, mit riesen Selbstbewusssein, inspiziert sie nach der Gassirunde den eingezäunten Auslauf am Stall.