Da geht die Post ab!

OK, wenn die sanften, gemütlichen Neufundländer in den Spielmodus geraten, sollte man das Weite suchen. Die 15 Wochen alte Frieda hat zum Spielen animiert. Wenn dann die beiden sieben Jahre alten Damen Bärbel und Bär-Rosi zur Höchstform auflaufen, ist es wohl besser, man zieht sich unter das Tischchen im Wintergarten zurück.

Wenn der Rudelchef Alfred am Balkon Meldung macht, haben sich die Damen zur Verstärkung einzufinden. Frieda bleibt da mal lieber beim Herrchen.

Frauchen ist zurück! Da muss man an der Kellertüre bereit stehen. Was jetzt? Kommt sie doch nicht??? Schnell nochmal vor auf den Balkon. Wo bleibt sie denn? Nicht mehr zu sehen? Dann kommt sie gleich die Kellertreppe hoch! Alles aus dem Weg!

Frieda natürlich mitten drin. Nur vor auf den Balkon darf sie nicht. Rudelchef Alfred vom Bärenfels hat entschieden: Da ist es für kleine Welpen noch viel zu gefährlich. Wehe wenn sich der kleine Fellknäul da vor wagt. Da gibt es mächtig Ärger mit dem alten Miesegrim!

 

Frieda auf der Mittagsrunde

Frieda ist natürlich überall mit dabei. Morgens begleitet unser Neufundländerrudel Frauchen in den Offenstall, wo die Pferde versorgt werden. Da kann sie zusammen mit Bärbel, Bär-Rosi und Alfred toben und Frauchen auf einer Gassirunde begleiten. Am Nachmittag aber darf die kleine Neufi-Dame ganz alleine mit Frauchen eine Runde um den Block  machen.

Mit 14 Wochen geht Friede an lockerer Leine neben Frauchen her. Natürlich lässt sich das neugierige Mädel schnell mal ablenken, Weht der Wind ein Blatt über die Straße, muss man schon mal nachschauen. Oder ein guter Duft dringt am Wegesrand in die Neufi-Nase. Da darf man schon mal schnuppern und die Welt erkunden. Wenn dann noch Herrchen dabei ist und filmt, ist die Ablenkung um so größer. Aber seht selbst: Es klappt doch schon recht gut:

Nachimpfung

Nun ist die kleine Frieda schon 3 Wochen bei uns und 12 Wochen alt. Heute stand die Nachimpfung an. Überraschung auf der Waage: 18 kg stand auf dem Display in der Kleintierklinik Anicura Alzenau!

Frieda hat erstmal die Klinikräume genau unter die Lupe genommen und sich unter dem Behandlungstisch gemütlich gemacht.

 

 Bei der Rückkehr fanden wir auch noch die Ahnentafel im Briefkasten. Nun ist es amtlich bestätigt: Cherries-Frieda ist eindeutig ein Neufundländer!

Besuch bei Opa und Oma

Heute nutzten wir das sonnige Herbstwetter und besuchten die Schwiegereltern. Frieda fühlte sich im Garten sichtlich wohl. Hier kann man viel Neues entdecken. Und das Beste: Das Neufundländerrudel musste zuhause bleiben und das kleine Fellknäul war der Mittelpunkt.

Opa hat sogar einen kleine Sandhaufen, dem sich Frieda gleich annehmen musste. Und es macht auch gar nichts, dass Frieda Opas wunderschönes Gras ausreißt. Auch wenn man vom Spielen abgelenkt ist, macht die kleine Maus ihr großes Geschäft auf dem Rindenmulch.

Und wenn man da noch einen kleinen leckeren Apfel und zuletzt noch ein leckeres “Krug-Brot” bekommt, ist es doch ein perfektes Erlebnis!

Welpenstunde mit Frieda

Samstags ist nun Welpenstundezeit. Um 14:00 Uhr sind wir auf dem Hundeplatz in Hösbach, damit Frieda andere Welpen kennen lernt und etwas Neues dazu lernt.

Heute war Frieda noch etwas zurückhaltend bei der Freispielstunde. Wir erinnern uns an die Zeit mit Welpe Alfred. Auch Alfred hat sich in der ersten Zeit nicht am Freispiel beteiligt, sondern lieber Schutz  zwischen den Beinen der Menschen gesucht.

An den Spielgeräten ist Frieda jedoch nicht wieder zu erkennen: Ohne Angst, voller Neugierde inspiziert sie jedes Gerät, rennt freudig durch den dunklen Tunnel, sitzt auf dem Trampolin, stolziert über einen Reifen und macht artig Sitz.

Frieda ist angekommen

Nachdem die ersten beiden Tage problemlos vergangen sind, können wir feststellen, dass unsere kleine Neufi-Dame angekommen ist. Wie selbstverständlich hat sie sich einen Schlafplatz gesucht. Frauchen Silvia hat einen leichten Schlaf und bemerkt, wenn Frieda unruhig wird und raus muss.

Unsere Hühner sind zwar noch etwas unheimlich, aber neugierig wie sie ist, wird da schon mal an die Voliere gegangen. Wenn die Hühner ans Gitter kommen, macht man halt den Rückwärtsgang rein, damit man etwas Abstand hat.

Am Samstag ging es zum Hundesportverein Hösbach zur ersten Welpenstunde. Da war Frieda wohl die Jüngste und wollte noch nicht so recht mitmachen. So viele neue Eindrücke mussten erstmal verarbeitet werden. Aber die Spielgeräte, vor allem die Raschelfolie waren sehr interessant. Sogar einen langen Tunnel wurde in zwei Richtungen durchgelaufen, ohne dazu animiert worden zu sein.

Heute hat sie den Unmut vom Rudelchef Alfred erregt und wurde unsanft zusammengerust. Da müssen wir nun ein bischen aufpassen.

Frieda verfolgt uns auf Tritt und Schritt. Entspannen und Schlafen kann man am besten in Frauchens Nähe. Schön, wie schnell der kleine Fellknäul vertrauen zu seiner neuen Familie aufgebaut hat.

Frieda ist eingezogen

Am Mittwoch, 13.10.2021 war es endlich so weit. Wir konnten endlich unser neues Familienmitglied abholen. Cherries Frieda von der Bärenhöhle aus Isenbüttel, ein kleines weiß-schwarzes Neufundländer-Mädel verstärkt ab sofort unser Rudel.

Morgens um 4:30 Uhr war unser Bus abfahrbereit. Bestückt mit Handtüchern, Küchenrollen, Getränken und Verpflegung für die weite Reise nach Sachsen-Anhalt.  Erster Zwischenstopp war der Pendler-Parkplatz in Stockstadt. Dort erwarteten wir Sohnemann Michi, der unsere Reisegruppe als zusätzlicher Fahrer verstärkte. Nun sollte es weiter nach Ortenberg gehen, um Sohnemann Andreas abzuholen. Dann erreichte uns die Nachricht, dass im Wetteraukreis über Nacht die Grippe zugeschlagen hatte und unser zweiter Fahrer kurzfristig ausgefallen ist.

Wir ließen uns nicht entmutigen und fuhren dann halt zu Dritt über die A45, A66, A7, A39 und B248 die 435 km zu Birgit Lorenz, der Neufundländerzüchterin unseres Vertrauens. Nach ein paar Pausen trafen wir um 10:00 Uhr in Drebenstedt, einem Ortsteil der Gemeinde Jübbar im Altmarkkreis Salzwedel in Sachsen-Anhalt wohlbehalten ein.

Die Familie Lorenz erwartete uns mit einem üppigen Frühstück. Nach interssanten Gesprächen und Erledigung der Formalien wurde am Bus noch das obligatorische Abschiedsfoto gemacht und schon ging es um halb Zwölf wieder Richtung Heimat.

Auf der Heimfahrt machten wir dann noch einen Abstecher und besuchten unseren Patienten Andreas in Ortenberg. Um 17:00 Uhr trafen wir wieder zuhause ein mit 900 km mehr auf dem Tacho.

Nun wurde es nochmal spannend: Wie klappt es mit der “Familienzusammenführung”? Wie reagieren unsere Bären Alfred, Bärbel und Bär-Rosi? Und siehe da: Die Kleine wurde freundlich begrüßt. Nun beginnt für uns wieder eine spannende Zeit mit Welpenstunde, Welpen- und Junghundeerziehung.

Die erste Nacht verlief sehr ruhig und harmonisch. Frieda wurde 2 x in der Nacht in  den Garten begleitet, wo sie ihr Geschäft erledigte. Auch der erste Tag war sehr entspannt. Rennt Alfred nach vorne, um einen vermeindlichen Eindringling zu verbellen, muss Frieda nicht mit vor rennen. Sie sucht lieber Schutz bei Frauchen. So muss es sein. Wir freuen uns auf die Zeit mit ihr.

Herbstzeit – Neufundländerzeit

Unser achtjähiger Neufundländer-Rüde Alfred dreht auf. Etwas kühleres Herbstwetter animiert zum Spielen. Wenn die beiden Mädels Bärbel und Bär-Rosi mitmischen, verliert er das schöne Spielseil. Aber ein gutmütiger Rüde legt sich halt nicht mit der Frauen-Power an.

Silvia und Roland Reis, Obernburg