Erste Erziehungsmaßnahmen

Gester Abend hat Mama Bär-Rosi mit der Welpenerziehung begonnen. Sie schnappt sich eine Papprolle, die im Welpenzimmer als Spielzeug herumliegt, legt sich mitten ins Zimmer und beginnt genüßlich mit dem Zerlegen der Rolle.

Wehe, wenn nun so ein kleiner Wollknäul kommt, um da mitzumischen. Nichtsda! Wenn ein Erwachsener Neufi sich beschäftigt, hat sich der Nachwuchs zurückzuhalten. Wenn nicht, wird mal laut Geknurrt. Für die ganz hartnäckigen muss Mama noch deutlicher werden.

Nach der Lektion gibt es dann Abendessen.

Und siehe da: Die Tischmanieren sind schon viel besser geworden. Es muss nicht mehr jeder Welpe komplett im Fressnapf liegen.

Im Welpenzimmer

Die Bärenfels-Welpen sind nun bereits seit vier Tagen im Welpenzimmer. Sie haben gelernt, auf den glatten Fliesen sicher zu laufen. Wir bieten weiche Teppiche an. Aber wer mal ein richtiger Neufundländer-Bär werden will, der legt sich schon mal auf den kühlen und harten Fliesen zur Ruhe.

Immer öfters wird die angebotene Toilette angenommen und das große Geschäft wird erfolgreich auf den Hobelspänen erledigt.

Wenn sich Mama-Bär ins Welpenzimmer begibt, wird eine Milchmahlzeit immer noch gerne angenommen.

Umzug ins Welpenzimmer

Ein weiterer Meilenstein in der Entwicklung unserer E-Chen erfolgte am Samstagabend. Die Bärenfels-Bärchen sind von der Wurfkiste ins Welpenzimmer umgezogen.

Das sind schon coole Socken: Kein ängstliches Rumgezicke, da ja alles fremd ist. Nein. Einfach die neue Umgebung erkundet und gut war es. Ok, es ist gar nicht so einfach für kleine Bärchen, die eben lernen, die Hinterbeine zu koordinieren. Im Welpenzimmer machten sie das erste Mal Bekanntschaft mit Fliesen. Das ist ja ein sehr rutschiger Untergrund und da ist es nicht einfach, die Hinterfüße unter Kontrolle zu bekommen. Aber als es Schlafenszeit war, hatten sich alle dran gewöhnt und die Nacht von Samstag auf Sonntag verbrachten die Kleinen erstmals im Welpenzimmer.

Grüner Pansen – Lecker! Samstag Badetag

Am Freitag zur Nachtmahlzeit gab es grüner Pansen. Der war ratz-fatz verputzt. Die Bärchen haben sich die Bäuche vollgeschlagen.

Unsere E-chen machen richtig Freude. Keiner dabei, auf den wir besonders aufpassen müssen. Alle sind kräftig und wissen was sie wollen.

Mama Bär-Rosi wartet wie immer – mehr oder weniger geduldig – bis die Welpen satt sind. Und bei grünem Pansen braucht selbst eine erfahrene Mama-Bärin schon mal eine Ermahnung, dass sie abwarten muss, bis der Nachwuchs satt ist. Sie darf dann nämlich die Reste aus den Futternäpfen fressen. Und wenn ein Neufi sich über Essen hermacht, braucht die Schüssel nicht mehr gespült zu werden.

Als letzte Handlung des Tages noch Wechseln der Laken und die Kleinen können sich zur Ruhe begeben. Dann noch schnell die Waschmaschine gefüllt und angeschaltet und auch Silvia hat Feierabend.

Und nach so einem gehaltvollen Nachtessen schlafen die Bärenfels-Racker dann auch mal durch bis zum nächsten Morgen um viertel sechs!

Und wenn man dann bis über die Ohren im Fressnapf mit grünem Pansen hängt, ist am Samstag gleich Badetag angesagt. Aber soooo schlimm ist das bischen Wasser dann doch nicht. Und ein richtiger Neufi muss ja auch gleich an den Blower gewöhnt werden. Ok, bei den kleinen reicht ja erst mal der Fön:

Ein Gekrabbel

Die E-Chen sind heute drei Wochen und vier Tage alt. Nun geht es schon recht lebhaft zu in der Wurfkiste.

Bei all den schönen Erlebnissen im Zusammenhang mit Geburt und Aufzucht von Welpen müssen wir hier aber auch einmal festhalten, dass Saubermachen und Beseitigen von Welpenhinterlassenschaften ein Großteil der Arbeiten ausmacht.

Und bei acht Rabauken in der Wurfkiste kann bestimmt ein kleiner Vertreter nicht mal das Auswechseln der Laken abwarten, bis da wieder der Darm drückt und die Unterlage gleich “eingeweiht” wird. Strom- und Wasserverbrauch steigen, da ja fast rund um die Uhr die Waschmaschine läuft.

Aber wenn dann alle so munter durch die Wurfkiste krabbeln, ist doch alle Mühe vergessen!

Feste Nahrung

Heute haben wir einen weiteren Meilenstein mit unserem E-Wurf erreicht. Erstmals gab es feste Nahrung.

Aufgrund der guten Erfahrungen mit den letzten beiden Würfen haben wir es auch heute gleich mit einem Welpenbrei versucht. Und siehe da: Nach kurzer Zeit haben die Kleinen kapiert, dass man aus der Schüssel fressen kann.

OK: Das mit den Tischmanieren lassen wir erstmal außen vor. Es landet noch sehr viel Brei im Fell der Welpen und auf dem alten Bettlaken. Mama Bär-Rosi hat ganz schön Putzarbeit zu leisten, bis die Bärchen wieder “salonfähig” sind. Da arbeiten wir noch dran.

Wir mussten die beiden letzten Tage feststellen, dass sich die Welpen nach dem Säugen nur schwer beruhigen ließen. Und wenn von acht kleinen Bären nur vier schreiend durch die Wurfkiste wandern, ist das nicht gerade angenehm und als Züchter macht man sich schon Gedanken, was den Würmchen wohl fehlen mag. Auch das Trinken aus den Fläschchen geht nicht mehr so reibungslos. Sind das die zwischenzeitlich durchgebrochenen Zähnchen? Keine Ahnung. Aber nach der Breimahlzeit kehrte rasch Ruhe ein.

Teddybilder 06.01.2019

Wir haben die Teddybilder vorgezogen, damit wir immer am Wochenende unsere wöchentliche Größendokumentation machen können.

Zum Fototermin haben wir die Kleinen geweckt, da auch gleich die Gewichtskontrolle anstand. Die Welpen haben kräftig zugelegt und alle haben die 2-kg-Grenze überschritten.

Heute zeigen die Teddybilder eine verschlafene Truppe! In der Nacht war in der Wurfbox ziemlich Radau und Unruhe. Was war das nur? Einige Zähnchen sind schon durchgebrochen. Satt waren auch alle. Da kann es schon ganz schön nerven, wenn von acht Welpen vier Rabaucken lauthals schreien.

Die Bärchen nutzten deshalb den Vormittag zum Ausruhen. Zwischen 9:00 und 11:00 Uhr steht täglich die Gewichtskontrolle an. Um 11:05 immer noch kein Mucks aus der Wurfbox. Also: Antreten zum Fotoshooting und Wiegen!

Zur Teddybilder-Übersicht geht’s hier:

Spielstunde

Wie rasant die Entwicklung fortschreitet. Gestern Nacht um 0:30 Uhr war zwar ein Gewusel in der Wurfkiste. Jeder Welpe krabbelte für sich und versuchte zu laufen.

Heute erkennen die Kleinen ihre Wurfgeschwister und sie beginnen mit der Kontaktaufnahme.

Erste Wurmkur Geschafft

Heute war der letzte Tag der ersten Wurmkur, nachdem die Kleinen drei Tage hintereinander eine Paste bekamen. Leider schmeckt das Zeug nicht so wirklich. Aber was muss, das Muss!

Beim nächsten Mal wird es viel angenehmer für die Welpen. In 14 Tagen können die Kleinen schon feste Nahrung zu sich nehmen und da wird eine Tablette unter das Tatar gemischt und da fällt das gar nicht auf.

Silvia und Roland Reis, Obernburg