Hallo liebe Leute! Ich bin das Neufundländermädel „gelb“ und war noch auf der Suche nach einer lieben Familie.
Ich war schon ein wenig traurig, da alle meine Geschwister Besuch von den neuen Frauchen und Herrchen bekamen. Doch nun das Beste: Am Samstag bekam ich Besuch aus Düsseldorf. Mein neues Frauchen hatte schon Neufundländer und sogar einen Schäferhund. Die kennt sich mit meiner Erziehung bestimmt gut aus!
Sonntagfrüh um 10:00 Uhr im Welpenauslauf auf der Terrasse: Mama Bär-Rosi beginnt wohl mit ersten Erziehungsmaßnahmen. Noch etwas unbeholfen sieht es aus, wenn sie – natürlich die etwas keckere Hündin mit dem orangen Halsband – durch anbellen und anstupsen zurechtweisen will, oder vielleicht doch nur zum Spielen auffordert?
Rüde blau bekam am Samstag seinen endgültigen Namen. Er wird als Balduin vom Bärenfels eingetragen und zieht zu einer netten Familie nach Fahrenbach. Dort ist er dann der 3. Bub in der Familie.
Unser „Projekt“ B-Wurf hat innerhalb zwei Tagen gleich zwei Meilensteine erreicht: Am Freitag im Alter von drei Wochen erlebten die vier Welpen ihren ersten Ausflug ins Grüne.
Gestern erinnerten die Vier noch eher an Robbenbabys. Klack! Und heute? Da sind die Äuglein auf und es sind plötzlich kleine Hunde, die schon so langsam mal austesten, wie man sich gegen die Geschwister durchsetzen kann.
Die erste Woche ist geschafft! Die Kleinen haben sich prächtig entwickelt. Mama Bär-Rosi macht ihren Job richtig gut!
Sie zieht sich ins künftige Welpenzimmer zurück und macht in der Welpen-Transportbox ein kleines Nickerchen. Schließlich braucht auch eine Mama mal etwas Erholung!
Es ist immer wieder faszinierend, welche Szenen sich beim Füttern unserer vier „Raubtiere“ abspielen. Wenn die Kleinen unruhig werden und Mama Bär-Rosi zum Säugen kommt, robben alle Richtung Zitzen. Kaum angedockt, beginnt die Milch zu laufen. Dann wird es wohl etwas anstrengend und die Kleinen müssen den Milchfluß mittels Milchtritte anregen. Da ist es einfacher, eine neue Zitze zu suchen.
Der dritte Tag mit unserem B-Wurf: Mama Bär-Rosi macht ihren Job recht gut. Manchmal noch etwas unsicher – was macht man, wenn 3 Babys trinken und das vierte kriecht in die falsche Richtung? Da will sie natürlich nicht aufstehen. Sie ruft lieber um Hilfe. Frauchen oder Herrchen ist dann zur Stelle und richtet die Sache. Wenn dann alle Welpen trinken, ist für Rosi die Welt wieder in Ordnung.